Endodontie mit Mikroskop
Wurzelbehandlung unter dem Operationsmikroskop — mit bis zu 20-facher Vergrößerung. So retten wir Zähne, die anderswo aufgegeben werden.
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Warum Endodontie mit Mikroskop?
Wurzelkanäle sind winzig. Manche dünner als ein Haar, oft verzweigt und versteckt. Ohne Vergrößerung arbeitet man im Grunde blind. Mit dem Operationsmikroskop sehe ich, was tatsächlich vorliegt — und genau das macht den Unterschied zwischen Zahn retten und Zahn verlieren.
Herkömmlich
- Im Grunde nach Gefühl — das Röntgenbild zeigt nur einen Teil
- Versteckte Seitenkanäle? Werden oft gar nicht gefunden
- Die Entzündung kommt nach Monaten wieder
- Am Ende heißt es: „Den müssen wir leider ziehen"
Mit Mikroskop
- Ich sehe alles — 20-fach vergrößert, gestochen scharf
- Auch der kleinste Seitenkanal wird gefunden und gereinigt
- Jeder Handgriff sitzt
- Über 90 % Erfolgsrate — in unserer Praxis sogar höher
So läuft die Behandlung ab
Diagnose & Gespräch
Zuerst schauen wir uns den Zahn genau an. Röntgenbild, Befund, alle Fragen, die Sie haben. Sie erfahren von mir ehrlich, ob der Zahn noch zu retten ist, was ich plane und was auf Sie zukommt. Keine Überraschungen.
Betäubung & Vorbereitung
Der Zahn wird komplett betäubt — Sie spüren nichts. Wenn Sie möchten, bekommen Sie zusätzlich Lachgas, dann löst sich auch die Anspannung. Ein Kofferdam (ein kleines Gummituch) schirmt den Zahn ab, damit alles keimfrei bleibt.
Behandlung unter dem Mikroskop
Unter dem Mikroskop finde ich jeden Kanal — auch die versteckten. Das entzündete Gewebe wird mit feinen Instrumenten und Spülungen vollständig entfernt. Das erfordert Zeit und Präzision, aber genau darauf kommt es an.
Füllung & Verschluss
Wenn alles sauber ist, fülle ich die Kanäle dicht ab und verschließe den Zahn. Meistens empfehle ich danach eine Krone — ein wurzelbehandelter Zahn wird mit der Zeit spröder und braucht diesen Schutz.
Nachkontrolle
Nach ein paar Wochen sehen wir uns den Zahn noch einmal an. Heilt alles wie erwartet? Dann begleitet Sie dieser Zahn im besten Fall noch viele Jahrzehnte.
Häufige Fragen
Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?
Nein. Der Zahn wird vollständig betäubt — Sie spüren während der Behandlung nichts. Bei starker Nervosität bieten wir zusätzlich Lachgas an, das auch die innere Anspannung löst. In den Tagen danach kann der Zahn etwas druckempfindlich sein, das klingt aber rasch ab. In der Regel genügt ein herkömmliches Schmerzmittel.
Wie lange dauert die Behandlung?
Planen Sie 60 bis 90 Minuten ein. In den meisten Fällen schaffen wir alles in einer Sitzung. Bei besonders komplexen Fällen — etwa stark gekrümmten Wurzeln oder einer früheren, nicht erfolgreichen Behandlung — kann ein zweiter Termin notwendig sein.
Warum nicht einfach den Zahn ziehen?
Weil kein Implantat und keine Brücke so gut ist wie Ihr eigener Zahn. Ein natürlicher Zahn hat ein Gefühl für Druck, hält den Kieferknochen stabil und fügt sich perfekt ein. Wenn ich den Zahn retten kann, dann tue ich das.
Wie hoch ist die Erfolgsrate?
In Studien liegt die Erfolgsrate bei Wurzelbehandlungen mit Mikroskop über 90 %. Das ist deutlich mehr als ohne. In unserer Praxis liegen wir sogar darüber, weil ich mir die Zeit nehme, die jeder Zahn braucht. Aber ich bin auch ehrlich: Wenn ich sehe, dass ein Zahn nicht mehr zu retten ist, sage ich Ihnen das.
Zahn retten statt ziehen.
Vereinbaren Sie einen Termin — wir schauen uns das gemeinsam an.
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